Granada - arabisches Flair und spanische Lebensfreude

Die Alhambra

Ein lieblicher Blütenduft liegt über den Gärten der weltberühmten Alhambra. Unglaubliche Farbenvielfalt in den vielen Blumenbeeten. Im Garten des „Generalife“, dieser prächtige maurische Sommerpalast, dominiert der Duft von Zitronen- und Orangenbäumen. Brunnen plätschern, Bäche gurgeln langsam durch die Anlage. Im Innenhof des ehemaligen Kalifenpalastes ein kleines Gewässer mit dem Spiegelbild der goldenen ehemaligen Residenz. Und über den Festungsmauern erkennt der Besucher das schneebedeckten Panorama der Sierra Nevada. Ein echter Traum!

Vor über 1300 Jahren kamen die Araber nach Granada. Die Schönheit der Stadt und ihrer Umgebung, aber auch ihre militärisch günstige Lage waren die Gründe einen Palast über dem Río Darro zu bauen, es war der perfekte Schutz vor Angreifern. Weit oben thront die Alhambra. Im 13. Jahrhundert begannen die Nasriden mit dem Bau. Trotz der Tatsache, das der Großteil Spaniens bereits fest unter christlicher Herrschaft war: Granada und Teile Andalusiens wehrten sich noch 300 Jahre gegen die Christen. Erst 1492 übergab der letzte maurische König Boabdil Granada den katholischen Königen.

Die Alhambra ist mit zwei Millionen Besucher jährlich eine der meistbesuchten Kulturstätten Spaniens. Im Sommer muss man lange Wartezeiten in Kauf nehmen, um erst einmal eines der Kassenhäuschen zu erreichen. Wer sich nicht schon in den frühen Morgenstunden auf den Weg macht, muss mit bis zu zwei Stunden Wartezeit rechnen.


Albaicín – arabisches Ambiente pur

Unterhalb der Alhambra liegt das alte arabische Viertel Albaicín. Eine herrliche Idylle mit verwinkelten Gässchen, weißen Kalkfassaden - arabischer Charme aus uralten Zeiten. Glyzinien ranken an den Häusern entlang, in den romantischen Innenhöfen versammelt sich zahlreich die arabische Tee-Gastronomie, und zahlreich sind auch die oft versteckten traumhaften Bars. Einladend für Souvenirjäger ist der arabische Markt mit Gewürzen, Tee, Kunsthandwerk und Schmuck und vielem anderen. Und wenn langsam die Sonne untergeht, dann trifft man sich auf der Plaza Bib-Rambla mitten in der Altstadt. Und nirgendwo soll es auf solch kleinem Raum mehr Tavernen und Bars geben als hier.


Granada und der Flamenco

Neben Sevilla ist auch Granada ein Zentrum des Flamenco. Im Zigeunerviertel Sacromonte ist der unverfälschte, der echte Flamenco zu Hause. Die Häuser der Gitanos sind zum Teil höhlenartig in den Berg hineingebaut und liegen oft tief im Felsen. Flamenco in einmaliger Atmosphäre bei Gegrilltem, Tapas und Rotwein.

Granada bezeichnet sich selbst als die Kulturhauptstadt Andalusiens. Und in der Tat, ein unvorstellbares Angebot an Theater, Musik und Tanz – vielleicht noch mehr als in Sevilla oder Córdoba.


Die Grablege von „Johanna der Wahnsinnigen“

Zum kulturellen Angebot gehören aber auch die christlichen Bauten wie beispielsweise die gigantische Renaissance-Kathedrale „Santa María de la Encarnación“ oder die königliche Kapelle und Grabstätte am Rande der Kathedrale, „Capilla Real“. Unter anderem befinden sich hier die Sarkophage von Johanna der Wahnsinnigen und ihres Gatten Philipp des Schönen. Es muss ein Traumpaar gewesen sein.

Eine Aussage hört man von den Einheimischen immer wieder: „Quien no ha visto Granada, no ha visto nada“, was so viel heißt wie: „Wer Granada noch nicht gesehen hat, der hat nichts gesehen!“ Auch deshalb: Granada ist ein wunderbares Ziel für eine Städtereise. Selbst die Billigflieger haben Granada als reizvolles Ziel entdeckt. So ist ein verlängertes Wochenende mehr als nur eine Empfehlung, es ist das Versprechen, Einmaliges zu sehen und zu erleben.


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