Die beliebtesten Ausflugsziele auf Formentera

Wandern auf dem „Camí de Sa Pujada“

Man kann es kaum glauben, aber selbst auf einer solch flachen Insel gibt es einen schweißtreibenden Wanderweg – nicht der Sonne wegen, sondern aufgrund des Geländes: der „Camí de Sa Pujada“. Er ist einer der so genannten „Grüne Wege“, zwar nur 1,5 Kilometer lang, aber er hat es in sich. Er führt von Formenteras Hochebene „La Mola“ hinunter zum Meer. Am besten man fährt nach „El Pilar de la Mola“, von dort ist der weitere Weg bis zu einem Parkplatz ausgeschildert. Der Parkplatz liegt direkt am Einstieg des „Camí de Sa Pujada“ am Kilometerstein 15 zwischen „El Pilar de la Mola“ und „Es Caló de Sant Agustí“. Ab hier ist der Wanderweg sehr gut ausgeschildert. Nun geht es durch ein Kiefernwäldchen recht mühsam abwärts. Die Aussichten von den Panoramawegen aber sind unglaublich schön: Man sieht weite Teile der Insel und davor das Meer, das in blauen oder türkisen Farben leuchtet, die man so am Mittelmeer sehr selten sieht und eher in der Karibik vermutet. Die Aussicht reicht bis zum „Cap de Barbaria“ und zur „Punta Prima“ - und im Hintergrund einer Kulisse gleich Ibiza. Der „Camí de Sa Pujada“ ist mit Sicherheit der spektakulärste Weg der gesamten Insel. Der Rückweg ist sehr anstrengend, aber es lohnt sich auf jeden Fall.


Can na Costa

„Can na Costa“ ist eine der wenigen archäologischen Fundstätten auf Formentera. Es ist eine megalithische Grabstätte in der Nähe von „Es Pujols“, die erst gegen Ende der 1970er-Jahre von Archäologen freigelegt wurde. Man hat Knochen von Männern und Frauen gefunden, die vermutlich aus der Zeit 1600 vor Christus stammen oder noch älter sind. Die Ausgrabungsstätte kann man nicht betreten, man hat aber von außen einen sehr guten Überblick.


El Pilar de la Mola

Es ist die Hauptstadt der Hochebene La Mola mit etwa 400 Einwohnern. Obwohl das Dorf nur 200 Meter hoch liegt, reden die anderen Bewohner Formenteras „von denen da oben“. Fährt man mit dem Auto durch „El Pilar de la Mola“ muss man sehr langsam fahren, zu schnell kommt sonst das Ortsende. An der Straße selbst gibt es einige Läden und Cafés sowie eine schneeweiße Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Doch deshalb kommt fast niemand hierher. Aber jeden Sonntag füllt sich das Dorf mit Besuchern, die ausschließlich wegen des sehr interessanten Kunsthandwerkermarkts kommen. Er ist wirklich sehr schön, und man findet tollen, außergewöhnlichen Schmuck, Kleidung und lustigen Kitsch. Das Besondere an diesem Markt ist aber das traditionelle Rahmenprogramm mit Musik, Akrobatik und Tanzaufführungen. In „El Pilar de la Mola“ soll es auch die besten Lammkoteletts mit Kräutern geben. „El Pilar de Mola“ ist auch ein Wandergebiet, mit fünf „Grünen Wegen“, die durch das ländliche Formentera führen. Einmal der „Camí des Torrent Fondo“ der zur „Molí Vell de la Molaz“ führt, einer Windmühle aus dem Jahre 1778. Weiterhin kann man auf der Hochebene zum „Far de la Mola“, ein Leuchtturm etwa 2,5 Kilometer entfernt wandern. Am Leuchtturm stürzen die Klippen ohne Schutz mehr als 100 Meter weit in die Tiefe. Hier steht auch das Jules-Verne-Monument. Der große Schriftsteller hat sich genau hier die Ideen für seinen Roman „Reise durch das Sonnensystem“ geholt.


Es Caló de Sant Agustí

„Es Caló de Sant Agustí“ hat nur um die 200 Einwohner und liegt an der Straße von „Sant Francesc“ nach „El Pilar“ - von hier geht es hinauf zur Hochebene „La Mola“ mit unglaublichen Kurven. Die Straße von „Sant Francesc“ nach „El Pilar“ ist deshalb interessant, da von ihr aus ein Weg an die „Platja de Mitjorn“ führt, aber auch ein kleines Sträßchen zum „Castellum Rom “, mit Ruinen einer Verteidigungsanlage aus der Römerzeit des 3. Jahrhunderts nach Christus. Die Einheimischen, aber auch immer mehr Touristen kommen des gastronomischen Angebots wegen nach „Es Caló de Sant Agustí“. Nirgendwo ist der Fisch frischer, nirgendwo wird um die Zubereitung ein solches Geheimnis gemacht – aber es ist so, besser kann man alles, was aus dem Meer kommt, nirgendwo essen. „Es Caló de Sant Agustí“ ist aber auch der Ort, den sich die Einheimischen zum Baden aussuchen. Auf Holzplanken kann man die kleine Bucht verlassen, kommt zu den Dünen und dann zu den „Ses Platgetes“. Mehrere kleine Strände und weitere kleine Buchten garantieren einen individuellen Badetag in wunderschönem, naturbelassenem Ambiente.


Platja de Mitjorn

Am mehreren Kilometer langen Strand „Platja de Mitjorn“ im Süden Formenteras, mit Felsen und Buchten, mit Dünen und Kiefernwälder ist hüllenloses Baden angesagt. Hier ist das Zentrum der FKK-Freunde. Von der Straße „Sant Ferr n“ nach „El Pilar de la Mola“ zweigen immer wieder kleine Sträßchen ab, die an Restaurants und Hotels vorbei zur „Platja de Mitjorn“ führen. Es ist ein herrliches Badegebiet mit einem Nachteil: Es treten immer wieder Strömungen auf, deshalb sollte man Kinder niemals aus den Augen lassen. Hier gibt es eine perfekte touristische Infrastruktur mit zahlreichen Bars und Restaurants – und abends wird die „Platja de Mitjorn“ zu einer einzigen Partymeile.


Cap de Barbaria

Das ist der äußerste Süden der Insel mit einer grandiosen Felsenküste und einem idyllischen Leuchtturm. Bei Sonnenuntergang der ideale Platz für ein romantisches Stündchen. Schon die Fahrt zum „Cap de Barbaria“ ist ein Erlebnis. Von „Sant Francesc“ aus führt die Straße durch landwirtschaftliches Gebiet und durch kleine Kiefernwälder vorbei, zu eingezäunten Resten aus dem 2. Jahrtausend vor Christus. Danach führt die Straße auf die Hochebene „Pla del Rei“, an dessen Ende der Leuchtturm wie ein Finger zum Himmel zeigt. Von hier kann man wunderbar mit einem Fernglas verschiedenste Vogelarten sehen: So den Balearen-Sturmtaucher, der im Sommer vor den Touristen in kühlere Gebiete flüchtet und sich nur auf den Balearen vermehrt. Man kann aber auch Falken, Krähen und verschiedene Möwenarten wunderbar im Flug beobachten. Man sollte jedoch etwas vorsichtig sein, denn es gibt keine Geländer an den Klippen, die bis 100 Meter in die Tiefe führen.


Sant Ferr n de ses Roques

Hier war der Ort, wo die Hippie-Bewegung ihre große Zeit erlebte. Davon ist heute in dem 600-Einwohner-Ort nichts mehr zu bemerken. Lediglich in der sagenumwobenen Kneipe „Fonda Pepe“ sind noch Spuren dieser wilden Zeit zu sehen, „Sant Ferr n de ses Roques“ bietet heute nicht mehr viel. Kurz nach dem Ortsende in Richtung „El Pilar de la Mola“ weist ein Schild auf der rechten Seite auf die kleine Tropfsteinhöhle „Cova d'en Jeroni“ hin.


Illa de S'Espalmador

Hier ist die nördlichste Spitze Formenteras. Die „Illa de S'Espalmador“ ist eine Felseninsel, die vom Festland durch den Kanal „Pas de S'Espalmador“ getrennt ist. Es ist eines der beliebtesten Seglerreviere Formenteras. Auf der Insel befindet sich der „Torre de S'Espalmador“, ein Wachtturm aus dem 18. Jahrhundert. Espalmador ist nur während der Saison mit Booten ab „Port de sa Savina“ zu erreichen.


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