Ibizas ländliche Idylle – eine Rundfahrt mit dem Mietwagen

Idealer Ausgangspunkt für eine Fahrt zu den schönsten ländlichen Idyllen Ibizas ist Sant Antoni de Portmany. Fährt man auf der Straße 812 in Richtung Santa Agnès de Corona, wird sehr schnell aus einer breiten asphaltierten Straße ein unglaubliches kurvenreiches Sträßlein, das sehr steil mitten hinein in ein überraschend ländliches Gebiet führt.

Da zügiges Autofahren gar nicht möglich ist, hat man auch Zeit und Muße, die wunderschöne Natur links und rechts der Straße zu bestaunen. Überwiegend wird dieses kleine Sträßchen von den typischen Steinmauern begrenzt, hinter denen sich mächtige Kiefern erheben. Ein typische mediterrane Vegetation, denn knorrige Johannisbrot- und Olivenbäume prägen die gesamte Landschaft. Und danach wird man zu Aussichtspunkten kommen, die einen tollen Blick auf das so genannte Becken von „Santa Agnès de Corona“ bieten. Rund herum und weit verstreut liegen einzelne Gehöfte, inmitten romantischer Mandelbaumhaine. Hier muss man unbedingt wenigsten einen kleinen Spaziergang machen, um diese Idylle auch wirklich zu genießen.

Hat man dies getan, fährt man direkt nach Santa Agnès de Corona. An der Kirche biegt man nach Sant Mateu d'Albarca ab, wo die Straße, durch Steinmauern begrenzt, wieder unglaublich eng wird. Hier findet überhaupt kein Tourismus statt, hier zeigt Ibiza ein völlig neues, ein überraschendes Gesicht, das man kaum vermutet: Hier sollte man sein Auto für einige Momente verlassen und die unglaubliche Stille und Ruhe dieser Landschaft genießen.

Neben Steinfeldern liegen aber auch sehr fruchtbare Böden. Man entdeckt Anpflanzungen von Avocados, Tomaten, Kirschen und Orangen und welch angenehme Überraschung, auch Weinbaukulturen. Verkostungen in Maßen sollte man nicht versäumen. Hierfür bieten sich zwei Bodegas an: „Sa Cova“ und „Can Maymó“.

Von Sant Mateu d'Albarca geht es weiter nach Sant Miquel de Balansat. Dies ist der Weg durch die Obstkammer Ibizas. Neben uralten, bizarr aussehenden Olivenbäumen stehen Orangen-, Zitronen- und Feigenbäume. Ein solch herrliches Bild kann man nur hier sehen. Von Sant Miquel de Balansat aus geht es auf der Straße 804 etwa sechs Kilometer weiter nach Santa Gertrudis de Fruitera. Links und rechts der Straße sieht man gepflegte Zitrusplantagen und immer wieder Feigen- und Orangenbäume. Kurz vor Santa Gertrudis de Fruitera überquert man den ausgetrockneten Fluss „Riu de Santa Eul ria“. Im Ort selbst ist der Friedhof die Attraktion, doch es lohnt sich auch, hier eine Tapas-Bar aufzusuchen.

Hat man jetzt genug von Obst und Gemüse, dann bietet sich ein Abschluss in Sant Rafel an. Von Santa Gertrudis de Fruitera fährt man in Richtung Eivissa, um nach etwa drei Kilometern an einem Rondell nach Sant Rafel abzubiegen. Hier befinden sich einige Keramikwerkstätten, mit sehr schönen Produkten. Am Ortsrand von Sant Rafel geht es wieder zurück nach Sant Antoni de Portmany.

Wer seinen Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung verbringt und eine Küche zur Verfügung hat, kann sich auf dieser Tour mit frischem Gemüse und herrlichen Kräutern eindecken – und natürlich mit Zitrusfrüchten und Obst.

-> Ibiza Reisen


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