Zwölf der interessantesten Sehenswürdigkeiten auf Ibiza

Eivissa

1. Ajuntament – Sitz der Stadtverwaltung
Eivissas Verwaltung arbeitet in einem alten Dominikanerkloster. Im Refektorium, dem ehemaligen Speiseaal der Mönche, tagen die Stadträte. Wunderschön sind die Gewölbemalereien in diesem Saal, die allerdings nicht mehr vollständig erhalten sind. Der zum Kloster gehörende Kreuzgang ist im Sommer ein herrliches Ambiente für klassische Konzerte. Von der „Plaça d'Espanya“ aus hat man einen guten Blick auf die Bogenfront des Rathauses. Von der Mauerpromenade aus übersieht man die gesamte Hafeneinfahrt. Zu diesem Ensemble gehört auch die „Església de Sant Domènec“, eine Kirche der Dominikaner die zum Kloster gehört und vermutlich aus dem 17. Jahrhundert stammt.


2. Dalt Vila – die Altstadt

Eivissas schönste Ecken liegen in der historischen Altstadt „Dalt Vila“, und weil es ein wahres Freilichtmuseum ist, hat es die UNESCO zum „Welterbe der Menschheit“ ernannt. Natürlich nicht der vielen Bars und Restaurants wegen, sondern die gesamte Altstadt als historische Anlage, deren Bau im 16. Jahrhundert begonnen wurde. Und für die Besucher erfreulich: Die gesamte Altstadt ist Fußgängerzone mit vielen Erklärungstafeln auch in deutscher Sprache.

Einen Altstadtrundgang beginnt man am besten oberhalb der „Plaça de la Constitució“, am „Portal de ses Taules“, von wo aus man zur wunderschönen „Plaça de Vila“ kommt, um dann zum Rathaus zu gehen und dann zur „Plaça des Amparats“ hinauf, mit den schönsten Aussichten auf die Stadt und den Hafen.

Auf Hügeln erbaut, die Kathedrale und das Kastell. Sie zu erreichen erfordert jedoch eine wenig Kondition. Danach kommt man zu den Bollwerken „Sant Jordi“ und „Sant Jaume“ mit schönen Aussichten auf das Meer. Jetzt geht es über uraltes Kopfsteinplaster an schneeweißen bewohnten Häusern mit Blumen und Wäsche vorbei, aber immer wieder auch an Häusern vorbei, die eine Renovierung dringend nötig hätten. Man schätzt, dass noch etwa 700 Bürger der Stadt in der „Dalt Vila“ leben. Hierzu gehören auch noch einige Nonnen des Klosters „San Cristóbal“.

Man muss jedoch wissen, dass im Spätherbst und im Winter fast alle Bars und Geschäfte geschlossen haben. Der alljährliche Besucherandrang fordert seine Ruhepausen.


3. Catedral Nostra Senyora de las Neus

Die Geschichte der Kathedrale und ihrem Glockenturm reicht bis ins Mittelalter zurück. Es wird spekuliert, dass hier schon lange vorher die Phönizier eine Kultstätte hatten oder ein römischer Tempel erbaut wurde, möglicherweise auch eine maurische Moschee. Die ursprünglich gotische Kirche wurde im 18. Jahrhundert durch barocke Elemente erweitert. Das Heiligtum im Altarraum ist ein Bildnis der „Nostra Senyora de las Neus“, der „Weißen Jungfrau“ auch „Schneejungfrau“ genannt. Der Kirche ist das „Museo de la Catedralein“ angegliedert. Vor der Kathedrale befindet sich die „Plaça de la Catedral“ mit einigen historischen, sehr interessanten Gebäuden. So der Palast des Bischofs und die Erlöser-Kapelle, das Kastell sowie das „Museu Arqueològic“, das Archäologische Museum. Der Aufstieg lohnt sich aber schon der herrlichen Aussicht wegen.


4. Der Hafen von Eivissa

Das pulsierende Leben Eivissa spielt sich aber am Hafen ab, ein unglaubliches Gewusel von Schiffen aller Größen – vom riesigen Containerschiff, bis hin zum kleinen Segelboot und natürlich zahlreichen Kreuzfahrtschiffen. Hier kann man problemlos einen ganzen Tag verbringen, ohne dass es auch nur eine Sekunde langweilig wird. Der südliche Hafenteil grenzt an die alten, einst berüchtigten Fischer- und Seemannsviertel von „Sa Penya“ und „La Marina“, die in der Hochsaison täglich von Tausenden Touristen bevölkert werden. An der „Estació Maritima“, vor dem „Monument a los Corsarios“, ein Obelisk, der an frühere Heldentaten der Seeleute erinnern soll, legen die die gigantischen Fähren an, die von Barcelona oder aus Valencia kommen. Der westliche Hafenteil ist wesentlich ruhiger. Hier legen die Fähren nach Formentera ab, hier befindet sich der vornehme Nautikclub und ein Stück weiter die Verladestaion für Container.
Der nördliche Teil des Hafens ist dem Wassersport vorbehalten. Die Segler oder die Yachten machen an einem der über 1000 Liegeplätze der „Eivissa Nova“ und „Marina Botafoc“ fest.

Die „Marina Botafoc“ gehört den Superreichen. Hier haben sich auch die Markenboutiquen angesiedelt, hier liegen die Büros der Immobilienverkäufer, die Bootsvermietungen für Luxusyachten, edle Bars und einige Sterne-Restaurants. Und so wundert es nicht, das die „Marina Botafoc“ das teuerste Pflaster Ibizas ist.

Die „Platja de Talamanca“ ist nicht weit entfernt und es lohnt sich, von der Marina aus einen Spaziergang zur Molen an der Hafeneinfahrt zu machen, und wer zufällig seine Angel dabei hat, kann sich problemlos unter die vielen anderen Angler mischen.


5. Necròpolis Puig des Molins – die Stadt der Toten

Schon über 100 Jahre wird in der „Necròpolis Puig des Molins“ gegraben. Man schätzt die Zahl der historischen Gräber auf viele Tausend. Folgt man dem ausgeschilderten Rundgang kommt an zahlreichen Ausgrabungsstücken vorbei und an in den Berg gegrabenen Höhlen, die nicht begehbar sind. Nur das „Maultier-Hypogäen“ zeigt ein unterirdisches Gewölbe. Von hier geht es zum Highlight dieser interessanten Ausgrabungsstätte. Gruselig ist es, wenn man in die Welt der Toten hinabsteigt, umgeben von naturgetreuen Kopien zahlreicher Skelette. Die Totenstadt „Necròpolis Puig des Molins“ wurde ab dem 7. Jahrhundert vor Christus von den Phöniziern und ab dem 5. Jahrhundert vor Christus von den Puniern als Grabstätte genutzt. Die Toten wurden in tiefen Felsenkammern bestattet, die in zahlreichen kleineren Höhlen liegen. Direkt neben „Necròpolis Puig des Molins“ befindet sich das neue „Museu Puig des Molins“.


6. Puig des Molins – der Mühlenkanal

Die Lage war ideal für Windmühlen, die vom 15. bis in das 20. Jahrhundert hinein Getreide zu Mehl mahlten. Man kann hier einen netten Rundgang machen, der oberhalb der „Necròpolis Puig des Molins“ zu den Resten der Mühlen führt – immer wieder unterbrochen mit den schönsten Aussichten auf die Stadt und ihre Umgebung. Man muss der Straße „Pfarrer Luchs Dracula“ folgen, um an die „Mol den Log“ und die „Mol des Export“ zu kommen. Von hier hat man den besten Überblick auf „Dalt Vila“ und die Strände, die in Richtung Konfiguriertes und Boss zu sehen sind. Dann kommt man zu drei weiteren Mühlen aus dem 18. Jahrhundert, der „Mol den Pop Jan“, der „Mol den Felix“ und der „Mol den Ton Jan“. Über den „Pfarrer del Calvinist“ kommt man wieder über „Sant Übernahmt“ und „Santa Reclam“ durch beleuchteten Fußgängerzone am Rathaus wieder heraus.


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7. Puig de Missa

Über 50 Meter ist der Hügel „Puig de Missa“. Hier hinauf zu steigen ist einzigartig. Die Treppen führen entlang an schneeweißen Häusern, an Gärten mit Orangen- und Zitronenbäumen vorbei, und von oben hat man einen schönen Blick über Unterstadt und Meer, aber auch über das schöne Hinterland. Ganz oben steht die Kirche, die einst eine Moschee war und ihr heutiges Gesicht im 18. Jahrhundert erhielt. Sie wurde einst als Wehrkirche erbaut, denn hinter den dicken Mauern haben die Bewohner sich vor den Piraten in Sicherheit gebracht. Von hier oben aus konnte man sich sich aber auch hervorragend verteidigen und Feinde unter Beschuss nehmen. Sehenswert ist der wunderschöne Vorhof mit seinen weißen Arkaden. Interessant ist auch der Friedhof. Man sieht die verglasten Fronten der mehrstöckigen Einschübe für Särge und kann auf Fotos sehen, wie der Tote noch zu Lebzeiten ausgesehen hat.


8. Passeig de Vara de Rey und Passeig Marítim

Der „Passeig de Vara de Rey“ ist die Vorzeigepromenade in Eivissas Innenstadt. Zahlreiche Bäume bieten Schatten, Fassaden zeigen ihre hübschen Glasvorbauten, und auf beiden Seiten der Promenade befindet sich Eivissas Einkehr- und Einkaufszone mit unglaublich vielen Cafés, sehr guten Restaurants und teuren Boutiquen. Der „Passeig de Vara de Rey“ gehört auch wegen zahlreicher Märkte und Open-air-Konzerten zu den beliebtesten Straßen der Stadt. Der „Passeig Marítim“ ist eine sehr schön angelegte Promenade, die sich am Meer entlang zieht. Hier, unter Palmen und Olivenbäumen, ist ein beliebter Treffpunkt im Sommer.


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9. Aquarium Cap Blanc

Das „Aquarium Cap Blanc“ ist eigentlich eine Meeresgrotte, die von den Einheimischen „Langustenhöhle“ genannt wird. Die Fischer hatten die Grotte früher dazu benutzt, ihren Fang hier aufzubewahren, um den Käufern immer frische Ware liefern zu können. Heute ist die Grotte ein kleines Aquarium mit einigen wenigen Fischen, dafür aber mit einem horrenden Eintrittspreis. Um so schöner ist jedoch die Terrassenbar mit einem Ausblick auf die Bucht von Sant Antoni und die Felsenküste.


10. Església de Sant Antoni

Es ist eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert, die eigentlich mehr einer Burg gleicht, mit einer schneeweißen Fassade, die im 18. Jahrhundert erneuert wurde. Schon durch ihr Äußeres unterscheidet sich diese Kirche von allen anderen auf Ibiza.


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11. Cova de Can Març

Die Geschichte der Tropfsteinhöhle „Cova de Can Març “ ist etwa 100 000 Jahre alt. An den Felsenwänden kann man noch heute nie entschlüsselte Zeichen besichtigen. Vermutlich waren es Zeichen, die bei Gefahr zu Fluchtausgängen gewiesen haben – man weiß es aber nicht. Man weiß aber, dass bis ins Jahr 1970 die Höhle noch ein bevorzugtes Versteck für Schmuggler war, denn man fand hier ein riesiges Tabak- und Schnapswarenlager. Bei einer Besichtigung der „Cova de Can Març “ wird der Besucher von tollen Ton- und Lichteffekten begleitet. Im Sommer finden auch Führungen statt. Leider sind auch hier die Eintrittspreise ziemlich hoch.


12. Sehenswertes in Sant Miquel de Balansat

Hoch eben thront die Wehrkirche aus dem 16. Jahrhundert auf dem Hügel „Puig de Missa“ und begrüßt die Besucher durch die beiden dreibögigen Zugänge. Das Innere der Kirche ist eine Sensation, denn es gleicht mehr einer Grotte als einer Kirche. Ein Teil der Gewölbe wurden mit wunderbaren Fresken bemalt. Höhepunkt in Sant Miquel de Balansat ist das jährliche Patronatsfest Ende September. Der kleine Ort ist auch ein Zentrum folkloristischer Tänze, die im Sommer an jedem Donnerstag aufgeführt werden. Nirgendwo sonst kann man alle typische Trachten der Balearen so gebündelt bewundern. Die Tänze werden immer auf dem Platz vor der Kirche aufgeführt.

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