Menorca: Die besten Tipps für eine faszinierende Inselreise

Vorweg: Um Menorca wirklich entdecken und erleben zu können, braucht man unbedingt einen Mietwagen. Diesen sollte man vor allem im Sommer schon von Deutschland aus buchen. Die oft schlechten Straßen und Pisten erfordern ein technisch einwandfreies Fahrzeug – man muss es vor Fahrtbeginn unbedingt begutachten und bereits bestehende Mängel im Mietvertrag vermerken, denn der Straßenverhältnisse wegen sind Beulen oder Kratzer eher die Regel als die Ausnahme. Mieten Sie sich ein Auto möglichst nicht unter einer Woche, denn diese Zeit benötigt man, um wenigstens die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel zu erreichen.


Der Süden Menorcas

Hier liegen die beliebten Feriengebiete „Cala Santandria“, „Cala Blanca“ und am Westkap „Cala'n Bosch“ und „Son Xoriguer“ mit den Vorzeigestränden Menorcas.
Mittelpunkt ist „Cala'n Bosch“ mit einem kleinen Yachthafen und einer richtigen Flaniermeile sowie umfangreicher Abendunterhaltung. Am Strand von „Son Xoriguer“ hat man für die Urlauber ein perfektes Wassersportzentrum geschaffen: Segeln, Windsurfen, Wasserski, Motorboot-Verleih und eine Tauchschule. Und man hat es nicht weit in die alte Hauptstadt Ciutadella.

Cala Galdana

Noch weiter südlich liegt die „Cala Galdana“ inmitten einer gigantischen Steilküste. Sie ist mit Sicherheit eine der schönsten Buchten der Balearen überhaupt. Hier begann der Tourismus in den 1970er-Jahren die Insel zu erobern. Doch es ist gelungen, nichts am ursprünglichen Charakter dieses Küstenabschnitts zu verändern. Dies trifft in vollem Umfang auch auf die touristisch erschlossenen Nachbarbuchten links und rechts von „Cala Galdana“ zu: „Cala Macarella“, „Cala Macarelleta“, „Cala Mitjana“, „Cala Mitjaneta“ und „Cala Trebalúger“. Kleine Spazierwege verbinden die Buchten miteinander, so dass für sehr viel Abwechslung gesorgt ist. Und nicht zu vergessen, hier liegt auch der berühmte „Barranco d'Algendar“ - ein Highlight für Naturfreunde.

Son Bou und Sant Tomás

Einige Kilometer weiter findet der Urlauber „Sant Tomás“ und eine der schönsten Landschaften der Insel: die wunderschönen Wälder Menorcas und die völlig naturbelassenen Strände von „Sant Adeodat“ und „Binigaus“. Noch ein Stück weiter kommt man zum 2,5 Kilometer langen Sandstrand von „Son Bou“, es ist der längste Menorcas. Ganz in der Nähe liegt die bedeutende Ausgrabungsstätte „Torre d'en Gaumes“.

„Cala en Porter“

Noch weiter in Richtung Osten – Richtung Flughafen – liegt „Cala en Porter“, die erste Ferienanlage Menorcas, mit deren Bau man bereits vor fast 50 Jahren begann. Hier haben sich vor allem Dauerurlauber, die so genannten Residenten ein Haus oder eine Ferienwohnung gekauft. Auch „Cala en Porter“ ist von hohen Felsklippen umgeben, mit einer herrlichen Bucht, einem flach abfallenden Strand und einem türkis-blauen Wasser, das sehr an die Karibik erinnert. Hier kann man auch die Höhlen-Diskothek „Cova d'en Xoroi“ besuchen und besichtigen.


Der Norden Menorcas

Hier hat der oft heftige Nordwind „Tramontana“ eine ganze Natur-Region verändert. Man entdeckt vom Wind verformte Bäume, eine wie zerzaust aussehende Küste, aber auch tief in das Inselinnere hineinreichende Buchten, die von beruhigend wirkenden, bewaldeten Hügeln umgeben sind.

Cala Morell

Nördlich von Ciutadella, nur acht Kilometer entfernt, liegt „Cala Morell“, eine kleine und sehr ruhige Anlage mit vielen individuell gestalteten Ferienhäusern an der wild aussehenden Nordküste der Insel. Im Kontrast hierzu die größeren Ferienhäuser mit ihren weißen Fassaden und ihrer runden Architektur. Hier gibt es auch einen feinen Sandstrand in einer hohen, weitgehend windgeschützten Bucht, aber auch Überbleibsel einiger Höhlen aus der Bronzezeit zu sehen.

Fornells, „Bahia de Fornells“ : Wassersport und Golf

Hier haben sich aufgrund der äußeren Bedingungen Surfer und Segler perfekte Reviere geschaffen. Über allem thront die Festung „San Antoni“ ein Schutzanlage aus dem 17. Jahrhundert, gegen Piraten-Angriffe gebaut. Unten liegt das idyllische Fischerdorf Fornells, das von Wassersportlern aus aller Welt bevölkert ist. Kurz vor Fornells wurde Menorcas einziger Golfplatz angelegt, ganz in der Nähe der Ferienanlage „Son Parc“, mit vielen Pinien auf kleinen Hügeln. Leicht abfallend ist der Sandstrand „Son Saura“, geeignet vor allem für Kinder, die hier unbeschwert in kristallklarem Wasser baden können. Am Ende der Bucht steht hoch oben auch noch ein Wehrturm aus der englischen Besatzungszeit mit einem herrlichen Blick auf das „Cap de Cavalleria“. In der Nähe von Fornells befinden sich einige weitere Strände, die man jedoch nur mit einem Mietwagen erreichen kann: „Cala Tirant“, „Cala Mica“, „Cala Pregonda“ und die „Platja de Cavaleria“.

Addaia

Der kleine Yachthafen „Port d'Addaia“ ist eines der schönsten Tauchreviere Menorcas mit einer großen Tauchschule, die direkt in einer etwa drei Kilometer langen Bucht Tauchgänge und Kurse anbietet. Im Yachthafen kann man sich auch Boote mieten, um von See aus die bizarre Küste mit ihren grandiosen Felsformationen zu bestaunen. Einige Kilometer entfernt liegt das Urlaubszentrum „Arenal d'en Castell“, mit dem schönsten Badestrand an der Nordküste.


DAS INSELINNERE

Fährt man mit dem Mietwagen von Mahón nach Ciutadella sieht man die vielen typischen und unterschiedlichen Facetten Menorcas: kleine Dörfer, wechselnde Landschaften und den „Monte Toro“, den Berg der Berge der Insel mit fast 360 Metern Höhe. Man sollte sich für diese Reise viel Zeit nehmen – es gibt so viel zu sehen!

Alaior

Die „Käse-Hauptstadt“ Menorcas liegt wunderschön auf einem Hügel. Hier kommt er her, der berühmte „Queso de Mahón“. Es gibt jedoch auch noch eine kleinere Schuhindustrie. Sehenswert ist nach einem Bummel durch die schmalen Gassen der Stadt das ehemalige Augustinerkloster „Sant Didac“, eröffnet im Jahre 1623. Die ehemaligen Zellen der Mönche um den Innenhof wurden zu Wohnungen umgebaut. Sehenswert ist auch die aus dem 17. Jahrhundert stammende Pfarrkirche „Santa Eulalia“. Hier findet jeden Samstag ein im Wesentlichen kitschfreier Kunstmarkt statt.

Es Mercadal

Der Ort liegt praktisch genau in der Mitte Menorcas, am „Monte Toro“. Von hier aus kann man auf einem wunderbaren Weg den Berg „besteigen“, auf dessen „Gipfel“ man im 16. Jahrhundert ein Augustiner-Kloster gebaut hat. Daneben eine sehr schön renovierte Renaissancekirche, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert. Es leben sogar noch einige Nonnen hier, die allerdings nur noch für die Instandhaltung der Anlage zuständig sind. Zu Kloster und Kirche gehören auch eine Bar und mehrere Terrassen mit den schönsten Aussichten über die gesamte Insel.

Ferreries

Ferreries, das ist die landwirtschaftlich bedeutendste Region Menorcas. Auf einer Meereshöhe von über 120 Metern – höchst gelegener Ort der Insel – mit idealen Bedingungen für den Anbau von Obst und Gemüse. Der ideale Besuchstag ist der Samstag, wenn auf dem Bauernmarkt einheimische Produkte, neben Gemüse und Obst, auch bester Käse und vorzüglicher Honig angeboten werden. Nach dem Markt kann man in kurzer Zeit die Strände „Sant Tomás“, „Binigaus“ und „Cala Galdana“ zum Samstagsbad erreichen.



Mietwagen Spanien

Spanien hat viel zu bieten. Am besten mit dem Mietwagen die Umgebung erkunden.

Städtereisen Spanien

Spanien ist ein ideales Ziel für Städtereisen. Beispielsweise ein Wochenende in Madrid zum Shoppen....

Lastminute nach Spanien

Hier finden Sie die schönsten Ziele in Spanien.




Mallorca

Mallorca
Die Pflanzenwelt Mallorcas wird auf 1500 Arten geschätzt. mehr...