UNESCO-NATURSCHUTZGEBIET DER BIOSPHÄRE: „NATURPARK S'ALBUFERA DES GRAU“

Mittelpunkt des Biosphärenreservats auf Menorca ist der Naturschutzpark „s'Albufera des Grau“ an der Ostküste. Hierbei handelt es sich um eine etwa zwei Kilometer lange Küstenlagune. Zum Schutzgebiet gehört auch die etwa 58 Hektar große Insel „d’en Colom“, die man zu Fuß erreichen kann. Das Sumpfgebiet verfügt über eine Gesamt-Wasseroberfläche von 70 Hektar.


Flora und Fauna

Im „s'Albufera des Grau“ gibt es gleich mehrere Ökosysteme. So die Kiefern- und Eichenwälder, die bekannten Strauchheiden, herrliche Dünen, mehrere Feuchtzonen und Ackerlandschaften. Am Park steht ein kleines Informationshäuschen, wo man auch in deutscher Sprache kostenlos eine informative Informationsbroschüre erhält. Hier werden die verschiedenen Touren vorgestellt, so dass man sich die aussuchen kann, die einem am besten gefällt.

Unter den Planzenarten prägen die „Menorquinische Macchia“ oder die „Menorquinische Marina“ die Landschaft. Während in „Fav ritx“ und auf der Insel „En Colom“ die „Menorquinische Küsten-Macchia“ am verbreitetsten ist, gibt es im übrigen Teil des Reservats auch die „Menorquinische Olivenbaum-Macchia“. In den Küstenregionen kann man den nur auf Menorca anzutreffenden „Falschen Kreuzdorn“ und Safran entdecken.

Eine Tour führt in das Dünengebiet, ein Ökosystem der besonderen Art. Man sieht den typischen Bewuchs von Sandböden: die buschartige Wolfsmilch, die wunderschönen Stranddisteln, die bekannten Meerlilien und Meernarzissen, aber auch noch einiges anderes mehr. An Bäumen herrschen die Weißföhren vor.

An der felsigen Küstenzone, findet man die „Socarrells“, der „Seidenhaarige Backenklee“. Diese sehr stacheligen Pflanzen haben sich wunderbar dem starken Wind angepasst haben und wachsen nur auf Menorca. Die Wälder bestehen überwiegend aus Aleppo-Kiefern, Steineichen und Tamarisken-Gehölzen. Hier leben Siebenschläfer und Turteltauben.

Wildbäche versorgen die Lagune mit Wasser, wo Kolbenschilf und Ulmen wachsen. Man sieht diese Gewächse auch in den vielen Wassertümpeln. Hier leben die sehr gut zu beobachtenden Fischreiher, Kormorane und der grandiose Fischadler, dessen Flug- und Fangkünste man hier am allerbesten sehen kann. Weiterhin bevölkern Wanderfalken, Wildtauben, Blaumerlen, Pfeif-, Stock- und Tafelenten sowie Blässhühner und Zwergtaucher die Lagune. In den Wassertümpeln leben Kröten und Frösche.


Talaiotische Siedlungen und andere Bauten

Menorca besitzt bedeutende prähistorische Zeugnisse der Talaiot-Kultur, die bereits 123 v. Chr. endete. Der „Naturpark s'Albufera des Grau“ verfügt über mehrere archäologischer Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit. So die talaiotische Siedlung von „Sa Torreta de Tramuntana“ und „Naveta des Figueralet“, aber auch zwei Wehrbauten, eine aus dem Mittelalter neben „Sa Torreta“, und eine von den Engländern gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaute Wehrkonstruktion, die gegenüber der Insel „d’en Colom“ zu sehen ist.

Während dieser Tour trifft man auch auf Beispiele traditioneller Landhäuser in ‚Fincas’, so „Sa Bovaleta“ oder „Sa Boval Vella“. In dieser sensationellen Landschaft befinden sich auch die berühmten balearischen Trockensteinmauern und uralte, malerische Brunnen.

Der Park ist Teil des „Camí de Cavalls“, ein alter Pferdeweg, der die gesamte Insel umrundet. Dieser Weg ist sowohl für Wanderer als auch für Mountainbiker geeignet, führt er doch zu den schönsten Stellen der Küstenregionen Menorcas.


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