Menorca - ein spektakuläres Tauchgebiet

Eines der schönsten Tauchgebiete Menorcas liegt bei Addaia an der Nordküste der Insel - es ist auch der östlichste Teil Spaniens. Doch nicht nur die Tauchgebiete sind so faszinierend, auch das Hafendörfchen Addaia selbst, etwa 20 Kilometer von Mahón entfernt, ist wunderschön: mit hervorragenden Restaurants, netten Menschen, und selbst im etwa drei Kilometer langen natürlichen Hafen gibt es nur kristallklarem Wasser. Vor dem Hafen liegen zwei kleine, unbewohnte Inseln, an deren Tauchgründen man noch heute mit etwas Glück römische Amphoren finden kann. Am Grund des Meeres gibt es noch Reste von Schiffswracks aus römischer Zeit, die man ertauchen kann.

Fährt man mit dem Zodiac direkt an die Küstengebiete hinaus, erwartet den Taucher eine spektakuläre Unterwasserwelt. Grandios abfallende Steilküsten, Riffe mit zahlreichen Korallenarten, Grotten und Höhlen und natürlich eine noch intakte Fischwelt in schöner Unterwasser-Pflanzenwelt. Sichteinschränkungen gibt es überhaupt keine. Bis zu 30 Metern weit kann man im kristallklaren Wasser problemlos sehen. Und all dies ist nur möglich, da dieser Teil der Küste zum Biosphären-Reservat Menorca gehört. So kommen hier auch Schnorchler auf ihre Kosten. Der Blick in die Tiefe des Meeres ist von unglaublicher Klarheit. Selbst Taucher und Schnorchler kommen von der etwa 35 Kilometer entfernten Insel Mallorca hierher, denn auch die Welt der Fische ist vor Menorca noch in Ordnung.


Die Fische vor Menorca

Hier ein Aufstellung von Fischen, die sich ständig in diesem Tauchgebiet aufhalten: Brassen, Barsche, Muränen, Kraken, Nacktschnecken, Stachelmakrelen, Flughähne, zahlreiche Rochen und selbst die seltenen Drückerfische kann man hier noch bewundern. Drachenköpfe, Congeraale, Scherengarnelen, im Frühjahr Bärenkrebse, dann noch Röhrenwürmer und die oft bis zu einem Meter großen Steckmuscheln – was kann sich ein Taucher mehr wünschen?


Das Barrakuda-Riff

Nur mit dem Boot kann man das unglaubliche Barrakuda-Riff erreichen, der Name ist Programm: Riesige Schwärme von Barrakudas, oft viele Hundert, warten nur darauf, dass man in sie hineintaucht. Ein einmaliges Erlebnis ohne jegliche Gefahr. Das Riff liegt etwa sechs Meter unter dem Meeresspiegel und auf dieser Höhe ein weiteres Spektakel. Fast aus jeder Ritze glotzt eine Muräne hervor. Man kann sie nicht zählen, aber mehr auf solch engem Raum, das sieht ein Taucher kaum noch an anderer Stelle. Zackenbarsche, Gabeldorsche, Langusten und wunderschöne Korallen runden dieses Schauspiel ab.

Tauchen auf Menorca, das sind Momente, auf die leidenschaftliche Taucher oft jahrelang warten. Nur eines sollte man beachten: Auch unter Wasser alles so belassen wie es ist – die Natur und die nächste Tauchergeneration danken es.


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